UNESCO, Jauken, Wiener Hochflugtauben

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In den letzten Tagen konnte Jedermann in mehreren Zeitungen sowie auf Internetseiten lesen, daß Peter Heindl es geschafft hat daß der österreichische Flugsport(Jauken) bei der Unesco als Kulturerbe annerkannt wurde. Peter hat so viel für die Wiener Hochflugtaube gemacht, wie kein Anderer je zuvor. Er hat sogar Filme gemacht, die mehr Informationen liefern, als die besten Bücher. Wenn man sich diese Videos ansieht, weiß man sofort, wie die Jauker in Wien sich ihre Wiener Hochflugtauben vorstellen, züchten und fliegen. Ich bin sehr dankbar dafür und möchte mich bei ihm bedanken, daß er so viel Zeit, Energie und auch Geld geopfert hat.

In der Mitte Peter Heindl

Was meine Freude etwas trübt ist, daß es viele Züchter gibt, die nicht verstehen wollen oder können, daß ihre Tauben keine Wiener Hochflugtauben sind. Sie entsprechen nicht dem österreichischen Standard und besonders nicht den Jaukerordnung. Wie diese Züchter es so herrlich erfunden haben sind es Stilflugtauben, die nicht nach den österreichischen Kriterien selektiert wurden. Für mich und die österreichischen Züchter sind diese schon eine andere Rasse, welche die deutschen Züchter nach ihrem Geschmack erzüchtet haben. Diese Männer waren bis jetzt sehr stolz darauf, daß ihre Tauben einen ganz anderen Genbestand haben, als unsere Wiener Hochflugtauben und haben sie deshalb immer „Stilflugtauben” genannt. Jetzt, da Peter die Jauktraditionen und die Wiener Hochflugtaube zum UNESCO Kulturerbe gebracht hat, nennen sie ihre Tauben plötzlich auch Wiener Hochflugtauben. Das finde ich sehr komisch und lustig dazu, daß sie damit Freude haben obwohl sie mit den Tauben die bei Unesco als Jauktauben stehen gar nichts zu tun haben.

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