Erster Artikel die Enleitung Teil 1

 

 

 

 

Projekt Dunkelstorch: die Einleitung

 

 von Oliver Heim

 

bei der Verbesserung vom originalen Text war meine Hilfe: Hermann Hirtl

 

 

Warum gerade die Dunkelstörche? In den alten Taubenbüchern habe ich diesen Namen immer wieder gefunden, besonders wenn ich die Geschichte des Budapesters oder Deres gelesen habe. Ich muss sagen, dass ich diese alten Bücher und Magazine gerne studiere und im Laufe der Zeit sammelte sich eine sehr große Menge an. Wenn mann aber in der Zeit voran geht, finden sich plötztlich keine Artikel mehr über diese Vögel. Der Grund dafür ist sehr einfach, der Flugtyp ist leider ganz ausgestorben und die violette Variante wurde als Ziertümmler weitergezüchtet. Zum Glück kann man sich anhand der Schautümmler die Farbe und auch die Zeichnung dieser adeligen Tauben noch gut vorstellen, wenn man die derzeitigen Schautauben genau betrachtet.

Warum sage ich dass der Flugtyp ganz ausgestorben ist, wenn mann doch im Internet Tauben mit dieser Bezeichnung finden kann? Naja, man kann zwar Tauben finden, die diesen Namen tragen, aber das sind leider keine richtigen Dunkelstörche. Mann muss sich nur die alten Zeichnungen und Fotos anschauen und die originalen Vögel mit dem „heutigen Typ” vergleichen, dann kann man sehr einfach feststellen, dass zwischen den damaligen und den heutigen Tauben ein sehr großes Unterschied besteht. Ich möchte mit diesen Worten die Züchter dieser Tauben nicht beleidigen, sondern nur den Unterschied erklären.

Wie soll der richtige Dunkelstorch aussehen? Vor allem sind es kleine und schlanke Tauben, die immer auf den Krallen (Zehenspitzen) stehen, Ihre Haltung ist aufrecht und in allen Artikeln wurde ihre extreme Nervösität erwähnt. Die Maske der Tauben muss total schwarz sein, unter der Maske versteht mann den ganzen Kopf. Alle echten Wiener Hochflugtauben, also auch die Dunkelstörche haben ein Göderl beim Halsanfang. Das ist eine kleine Wamme, die aber nicht so groß, wie zum Beispiel bei Adana Wammentauben ist. Apropo Hals, er soll schlank sein und soll mit kleinen weißen Federn durchsetzt sein, die alten Jauker aus Wien haben diese Zeichnung Starelung genannt. Der Glanz des Halskranzes. Die Österreicher unterscheiden bis heute und das steht auch im Standard zwei Typen und zwar anhand der Farbe des Halskranzes. Den Violetten und den Grünen Dunkelstorch. Die größten Unterschied der zwei Varianten waren ihre Halskranzfarbe. Der violette hatte einen violetten Halsglanz gegenüber den Grünen, die einen grünen Halsglanz hatten. Der Bauch und die Schenkel waren bei beiden Typen reinweiß. Flügelrose und Rückenherz, diese waren immer Streitpunkte zwischen den Jaukern. Ich habe gehört, dass man mit der Flügelrose keine gute Schildfarbe erreichen kann. Es führt zu fleckigem statt schimmeligen Flügelschild. Mir gefallen beide Typen. Das Rückenherz ist die Krone dieser Zeichnung. Ich muss aber zugeben, dass ich es noch nie an einer lebendigen schimmelligen Taube gesehen habe, sondern es nur aus alten Abbildungen kenne.

Teil 2 kommt sofort!

 Das ist ein Teil von dem originalen Standard aus 1928:

 

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